Bundeskanzlei: Erste GovTech-Innovationsbörse durchgeführt

05.07.2023, Bern - Die Bundeskanzlei hat zum ersten Mal eine GovTech-Innovationsbörse durchgeführt. Teilnehmende aus der Bundesverwaltung haben gemeinsam mit Schweizer Start-ups Ideen und Lösungsvorschläge zu konkreten Herausforderungen der Verwaltung entwickelt.
Im Rahmen der Innovationsbörse haben zehn Ämter der Bundesverwaltung und die Parlamentsdienste im Dialog mit 28 Start-ups innovative Lösungsansätze zu konkreten Herausforderungen der Verwaltung entwickelt. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL beispielsweise suchte nach neuen Ideen, wie die Bevölkerung im Fall einer schweren Mangellage Zugang zu lebenswichtigen rationierten Gütern erhält – weg von der analogen Methode mit gedruckten Bezugsscheinen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL wiederum interessierte sich für einen intelligenten Chatbot, der zu Bürgerfragen über Drohnen Auskunft geben kann. Die Liste aller eingereichten Herausforderungen ist auf der Internetseite der Bundeskanzlei publiziert.
Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse entscheiden die jeweils verantwortlichen Ämter darüber, ob und in welcher Form sie ihre Herausforderungen weiterverfolgen wollen. Ämter können nun z.B. entscheiden, mit dem gesammelten Wissen eine WTO-Ausschreibung zu machen oder ein Projekt zu starten.
Die Teilnehmenden beurteilten das neue Format in ersten Reaktionen positiv. Mit verhältnismässig geringem Aufwand wurde erstens der Kontakt zwischen Bundesverwaltung und Start-up-Szene hergestellt und wurden zweitens konkrete Lösungsansätze zu Herausforderungen der digitalen Transformation diskutiert. Die Bundeskanzlei wird nun prüfen, ob das Format der Innovationsbörse weitergeführt wird oder ob es bei einem einmaligen Pilotversuch bleiben wird.
Wie funktioniert die Innovationsbörse?
Die Innovationsbörse ist ein experimentelles Format zur Innovationsförderung, das beim Bund zum ersten Mal zum Einsatz kam. Für die GovTech-Innovationsbörse 2023 wurden in einer ersten Phase in der Bundesverwaltung konkrete Herausforderungen gesucht. In einer zweiten Phase wurden Schweizer Start-up Firmen eingeladen, Lösungsskizzen zu diesen Herausforderungen einzureichen. Für die Abschlussveranstaltung vom 22. Juni haben die teilnehmenden Ämter jeweils die drei besten Vorschläge ausgewählt, und in einem einstündigen 1:1-Gespräch mit den jeweiligen Start-ups Herausforderung und Lösungsansatz zu schärfen und zu bestätigen.
Medienkontakt:
Florian Imbach
Sektion Kommunikation
Bundeskanzlei
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