Alpiq schärft Strategie zur Stärkung ihrer Rolle in der europäischen Energiewende

18.12.2025, Lausanne – Alpiq hat ihre Unternehmensstrategie geschärft, um ihr Wachstum zu beschleunigen und ihre Rolle in der europäischen Energiewende zu stärken. Das Unternehmen erhöht die Investitionen in flexible Infrastruktur, darunter Batteriespeicher und Pumpspeicherkraftwerke, deutlich, um der steigenden Nachfrage nach zuverlässigem, emissionsarmem und erschwinglichem Strom gerecht zu werden. Organisatorische Veränderungen werden die Abläufe straffen und die Kundenorientierung stärken, während Alpiq ihre Aktivitäten in wichtigen Märkten ausbaut. Die Veränderungen verhelfen Alpiq zu einer langfristig erfolgreichen Positionierung in einer dynamischen Energielandschaft.
Flexibilität: ein Stützpfeiler des Wachstums von Alpiq
Die sich wandelnde europäische Energielandschaft schafft neue Herausforderungen und Chancen für Kundinnen und Kunden, die eine sichere, zuverlässige und erschwingliche Stromversorgung benötigen. Aufgrund des fortschreitenden Ausbaus der Stromproduktion aus Wind- und Sonnenenergie suchen Kundinnen und Kunden zunehmend nach Lösungen, die Versorgungsstabilität gewährleisten und Schwankungen in der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien bewältigen. Um die Kundinnen und Kunden noch besser zu unterstützen, expandiert das Unternehmen durch die Stärkung seiner Präsenz in Kernmärkten und die Sondierung neuer Möglichkeiten in Westeuropa. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf strukturierten Energieprodukten, innovativen Flexibilitätsangeboten wie BESS und Demand- Side-Lösungen sowie Energiebezugsverträgen (PPA) sowie Kundenplattformen für Flexibilität und Intraday-Zugang. Erst kürzlich unterzeichnete Alpiq erste Tolling-Vereinbarungen, um BESS-Projekte von Drittanbietern an den Markt zu bringen. Diese Kompetenzen helfen den Kundinnen und Kunden dabei, den Betrieb kontinuierlich aufrechtzuerhalten und die Energiekosten zu optimieren, selbst in Zeiten volatiler Märkte.
Im Bereich der Kraftwerke und Speichersysteme reagiert Alpiq auf diese Bedürfnisse, indem sie in ihre ohnehin bereits flexible Asset-Basis investiert und ihr Portfolio an fortschrittlichen BESS, Pumpspeicherkraftwerken und massgeschneiderten Flexibilitätslösungen erweitert. Alpiq beschleunigt das Wachstum im Bereich BESS und strebt eine zusätzliche operative Leistung in der Grössenordnung von mehreren Gigawatt an und dies verteilt in wichtigen europäischen Märkten. Zudem investiert das Unternehmen in Pumpspeicherkraftwerke, um zuverlässige, emissionsarme Energie bereitzustellen und die Netzstabilität zu verbessern. Parallel dazu modernisiert Alpiq ihre bestehenden Wasser- und Gaskraftwerke. Trading steht nach wie vor im Zentrum ihres Geschäftsmodells, das darin besteht, Energieanlagen effizient mit Kundinnen und Kunden zu vernetzen, um den Portfoliowert zu maximieren.
Finanzkraft ermöglicht Wachstum
Alpiq steht auf einem starken und stabilen finanziellen Fundament, das Resilienz und Verlässlichkeit in einem dynamischen Energiemarkt gewährleistet. Ihre Strategie adressiert direkt die aktuellen Bedürfnisse, wie CEO Antje Kanngiesser sagt: «Wir investieren gezielt in unsere eigenen flexiblen Anlagen und innovativen Kundenlösungen, unterstützt durch exzellentes Risikomanagement und fundierte Marktkompetenz im Trading. Der Erfolg der letzten Jahren zeigt, dass Flexibilität ein starker Katalysator für die Energiewende ist.»
Die finanzielle Stärke ermöglicht es Alpiq, in innovative Lösungen zu investieren, die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien auszubauen und flexible Anlagen zur Stromproduktion und -speichung zu entwickeln, um ihre Zukunft zu sichern. Dank seiner robusten Kapitalstruktur und seines umsichtigen Risikomanagements kann sich das Unternehmen auf volatilen Märkten behaupten und gleichzeitig langfristig zur Versorgungssicherheit beitragen. «Diese Stabilität gibt uns die nötige Flexibilität, auch in einem dynamischen Marktumfeld ein nachhaltiges Wachstum zu erzielen», sagt Antje Kanngiesser.
Neuausrichtung und organisatorische Anpassung
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und ihr strategisches Ziel zu erreichen, eine führende Anbieterin von flexiblen Energielösungen zu sein, nimmt Alpiq eine organisatorische Anpassung vor. Im Rahmen der Strategieumsetzung und analog der Wertschöpfungskette respektive der finanziellen Berichterstattung ändert das Unternehmen per 1. Januar 2026 seine Struktur mit den drei Geschäftsbereichen «Switzerland», «Trading» und «International» in neu die Geschäftsbereiche «Assets», «Trading» und «Energy Solutions». Diese Verschiebung sorgt für klarere Zuständigkeiten, schlankere Prozesse und eine stärkere funktionsübergreifende Zusammenarbeit, wodurch die Kundenorientierung weiter gefördert und die Wertschöpfung gestärkt wird.
Die organisatorische Anpassung erfolgte in enger Abstimmung mit den Betriebsräten, sofern vorhanden, in allen betroffenen Ländern und unter vollständiger Einhaltung der lokalen Anforderungen. Alpiq plant, in den nächsten 12 bis 24 Monaten in der Schweiz rund 40 bis 45 Stellen abzubauen. Ausserhalb der Schweiz ist das Unternehmen noch daran, die Pläne zu konkretisieren. Gleichzeitig werden innerhalb der Alpiq Gruppe mehr als 100 neue Stellen geschaffen, davon über 50 Stellen in der Schweiz, um den künftigen Geschäftsanforderungen gerecht zu werden und das Wachstum bei den Projekten und im Bereich Energy Solutions zu unterstützen. Dieser Schritt spiegelt das Engagement von Alpiq wider, das Unternehmen in einem sich rasch wandelnden Energiemarkt langfristig erfolgreich zu positionieren.
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