Nidwalden Fasnacht 2026: Friedliche Stimmung trotz kleinen Zwischenfällen
20.02.2026, Die Fasnachtsanlässe im Kanton Nidwalden begannen am Freitag, 7. Februar 2026, mit dem «Guggenüberfall» in Stans und endeten am Dienstag, 17. Februar 2026, mit der «Uislumpätä» in Buochs und Dallenwil. Die Kantonspolizei Nidwalden begleitete die gesamte Fasnachtszeit mit zusätzlichen Polizeikräften und zieht eine positive Bilanz. Die Veranstaltungen verliefen mehrheitlich friedlich.
Besonders gut besucht waren der «Guggenüberfall» am Freitag, 7. Februar 2026, und der «Schmutzige Donnerstag» am Donnerstag, 12. Februar 2026 in Stans. Beide Anlässe sorgten für ausgelassene Stimmung im Dorfkern. Kleinere Zwischenfälle blieben dabei nicht aus. Beim «Guggenüberfall» kam es in den späten Abend- und frühen Morgenstunden vereinzelt zu Tätlichkeiten. Fünf Personen mussten weggewiesen werden, vier Anzeigen wegen einfacher Körperverletzung und Tätlichkeiten wurden erstattet.
Am «Gugge-Fäscht Stans» am Freitag, 13. Februar 2026, meldete eine aufmerksame Drittperson der Polizei vier junge Männer, die mutmasslich einen Trickdiebstahl begehen wollten. Die Männer, Asylbewerber mit algerischem Migrationshintergrund ohne Zuweisung zum Kanton Nidwalden, konnten kontrolliert und vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen laufen.
Während der Fasnachtszeit führte die Polizei zahlreiche Verkehrskontrollen durch und überprüfte die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden. Zwei Personen mussten aus dem Verkehr gezogen werden, da ihr Atemalkoholwert den gesetzlich erlaubten Höchstwert überschritt.
Die Kantonspolizei Nidwalden dankt der grossen Mehrheit der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, die öffentliche Verkehrsmittel nutzten oder sich chauffieren liessen. Ein besonderer Dank gilt Eltern und Bekannten, die insbesondere Jugendliche sicher nach Hause brachten – nach dem Motto: «Wer feiert, fährt nicht.»
Die Polizei blickt auf eine lebendige, farbenfrohe und weitgehend friedliche Fasnacht zurück und dankt allen Beteiligten für ihr verantwortungsbewusstes Verhalten.
Medienkontakt:
Kantonspolizei Nidwalden
Oblt Marco Niederberger, Chef Verkehrs- und Sicherheitspolizei
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