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Rollläden, die Schadstoffe aus der Luft filtern


Regazzi SA

Bildrechte: Regazzi SA
Fotograf: Unsplash

18.03.2026, Die Tessiner Firma Regazzi SA hat «RegaCLEAN» entwickelt, einen photokatalytischen Rolllladen, der Schadstoffe aus der Luft filtert und selbstreinigend ist.



Rollläden, die Schadstoffe aus der Luft filtern

Der Rollladenhersteller Regazzi SA kann jetzt die Stäbe seiner Rollläden photokatalytisch behandeln. Während des Produktionsprozesses wird eine wässrige Formulierung auf Basis von nanoskaligem Titandioxid aufgetragen und noch in der Produktionsanlage getrocknet. Sie bildet einen festen unsichtbaren Film auf der Oberfläche der Rollladenstäbe.

Titandioxid wirkt als Photokatalysator. Unter UVA- Strahlung entstehen reaktive Sauerstoffverbindungen, die Schadstoffe aus der Luft wie Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen (VOCs) zu Nitraten, Kohlendioxid und Wasser oxidieren. Dadurch kann die Konzentration bestimmter Schadstoffe in der Umgebungsluft reduziert werden. Da der Katalysator über UVA-Strahlen aktiviert wird, ist die Anwendung auf Rollläden naheliegend.

Wirksame Low-Tech-Lösung

Livetests ergaben, dass eine Reduktion der Schadstoffe um bis zu 40% erreicht werden kann1. Gleichzeitig reinigt sich der Rollladen durch die Oberflächenbehandlung selbst. Der Katalysator wird dabei nicht abgebaut.

Das Fraunhofer Institut führte Tests durch, die durch die Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) ausgewertet wurden. Die SUPSI bestätigt die Wirksamkeit photokatalytisch behandelter Oberflächen: «PCO2 […] stellt eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Luftreinigungsverfahren dar.»

Die derart behandelten Rollläden werden nun unter dem Namen «RegaCLEAN» am Markt eingeführt. An der Messe Swissbau, die vom 20. bis 24. Januar 2026 in Basel stattfand, wurde die Innovation zum ersten Mal präsentiert.

Erkenntnisse aus «iSCAPE»

Luftverschmutzung macht nachweislich krank und verursacht in der Schweiz Folgekosten von mehreren Milliarden Franken3. Die Klimaerwärmung trägt zur Bildung von städtischen Hitzeinseln bei, was die Luftqualität wiederum negativ beeinflusst.

Das länderübergreifende Projekt «iSCAPE» der EU untersuchte, welche Massnahmen die Luftqualität in der Stadt am effektivsten verbessern können und empfiehlt neben habituellen Änderungen und grüner Stadtplanung die photokatalytische Behandlung von Oberflächen.

1 Quelle: iSCAPE, ein Forschungs- und Innovationsprojekt der Europäischen Union

2 PCO ist die Abkürzung für «Photocatalytic Oxydation»

3 Quelle: Bundesamt für Umwelt

Pressekontakt

Doris Oberneder
Communication Manager
Regazzi SA
Via alle Gerre 1
CH-6596 Gordola
presse@regazzi.ch
+41 76 201 58 81 (dienstags bis donnerstags)

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Regazzi SA / Fotograf: Unsplash


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Quellen:
  HELP.ch

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