Snus bei Jugendlichen: Unterschätzt und verbreitet – neue Präventionskampagne
28.05.2026, Snus und Nikotinbeutel werden bei Jugendlichen oft unterschätzt. Die neue interkantonale Präventionskampagne «checkst Du?- Snus» will das ändern – mit klarer Wissensvermittlung, glaubwürdigen Stimmen und einem Fokus auf die Stärkung von Nicht-Konsum.
Influencer:innen erreichen Jugendliche dort, wo sie sind
Um Jugendliche wirksam zu erreichen, arbeitet die Kampagne mit sieben Influencer:innen zusammen. In kurzen, authentischen Videos thematisieren sie Snus und Nikotinbeutel aus persönlicher Perspektive auf ihren eigenen Kanälen. Die Inhalte sind alltagsnah, jugendgerecht und regen auf humorvolle Art zum Nachdenken und Diskutieren an. Veröffentlicht werden die Videos auf TikTok und Instagram.
Wissen statt Moral
Die Kampagne setzt auf humorvolle Wissensvermittlung und verzichtet bewusst auf Abschreckung oder Moralisierung. Jugendliche sollen in ihrer Sprache angeregt werden, sich mit Snus und Nikotinbeuteln auseinanderzusetzen, Risiken zu erkennen und eine eigene Haltung zu entwickeln.
Mehr Informationen und Unterstützung
Wer mehr erfahren möchte oder Unterstützung sucht, findet auf der Kampagnenseite weitere Fakten, Tipps und Angebote. Die Seite lädt Jugendliche und Interessierte ein, sich vertieft mit dem Thema auseinanderzusetzen und informiert praxisnah über Snus und Nikotinbeutel.
Start rund um den Welttag ohne Tabak
Der Kampagnenstart erfolgt rund um den Welttag ohne Tabak Ende Mai 2026. Dieser Zeitpunkt unterstützt die nationale und kantonale Präventionsarbeit und verstärkt die öffentliche Aufmerksamkeit für Nikotinprodukte und ihre Risiken. Die ersten Videos wurden am 20. Mai 2026 veröffentlicht, in dieser Woche werden noch weitere folgen. Insgesamt werden sieben Videos veröffentlicht.
Neuer Kampagnenauftritt
Die Kampagne tritt neu unter dem Titel «Checkst du? – Snus» auf. Der neue Name löst «VapeCheck» ab, welcher thematisch gebunden ist. Der Social Media-Ansatz der bisherigen VapeCheck- Kampagne hat sich als erfolgreich erwiesen, weswegen sich die Kantone für eine Weiterführung unter anderem Namen entschieden haben.
Wer steht hinter der Kampagne?
Trägerschaft: 14 Deutschschweizer Kantone (AG, AI, AR, BE, BL, BS, GR, LU, SG, SH, SO, SZ, ZG, ZH) Operative Umsetzung: Akzent Prävention und Suchttherapie Luzern Koordination: Infodrog, Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
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