Wirtschaftsbarometer Obwalden: Die angespannte Geopolitik wirkt sich auf die Obwaldner Wirtschaft aus
03.06.2026, Die Wertschöpfung in der Investitionsgüterindustrie ist 2026 weiterhin rückläufig. Leichte Impulse kommen aus der Bauwirtschaft, während sich die übrigen Branchen insgesamt wenig dynamisch entwickeln. Es wird erwartet, dass die Obwaldner Wirtschaft 2026 nahezu stagniert (+0,1 Prozent). Als Kontrastpunkt zu diesen globalen Entwicklungen zeigt der aktuelle Wirtschaftsbarometer im Schwerpunktthema "Pioniergeist im Wandel", wie die Obwaldner Bergbahnbetriebe innovativ und erfinderisch mit neuen Herausforderungen umgehen.
Die Bauwirtschaft wächst leicht
Die Bauwirtschaft profitiert von Massnahmen zur Verkehrsinfrastruktur wie den Tiefbauarbeiten für den A8- Vollanschluss Alpnach Süd. Im Hochbau laufen die Baubewilligungsphasen für Wohnprojekte in Engelberg und Sarnen. Der allgemeine Bewilligungs- und Gesuchstrend bewegte sich in den letzten Monaten auf einem konstanten, niedrigen Niveau. Als limitierender Faktor wirkt insbesondere die Flächenknappheit im Wohn- und Gewerbesegment. Die Leerstandsquote ist in Obwalden weiterhin sehr tief mit 0,5 Prozent (CH: 1,0 Prozent) im Jahr 2025. Das Problem der Wohnungsknappheit bleibt eine grosse Herausforderung.
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