Gewinn bei Clariant halbiert

30.04.2008, Einen Tag nach Ciba hat auch der Chemiekonzern Clariant eine Gewinnhalbierung für das erste Quartal dieses Jahres bekannt gegeben. Der Reingewinn im fortgeführten Geschäft schrumpfte auf 41 Millionen Franken, verglichen mit 86 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Der Gewinneinbruch war damit grösser, als die Finanzanalysten erwartet hatten.
Clariant habe die Preise um 4% erhöht und damit die um 9% gestiegenen Rohstoffkosten vollständig neutralisiert. Die Massnahmen, die das Unternehmen zur Steigerung der operativen Performance ergriffen habe, zeitigten erste Erfolge, wird Clariant- Chef Jan Secher in der Mitteilung zitiert. Preiserhöhungen weitergeben Besonders der Fokus auf Preissteigerungen und eine strikte Kostenkontrolle hätten zu einer verbesserten operativen Marge beigetragen. Das Umsatzwachstum in Lokalwährungen bezeichnet Secher als «zufriedenstellend».
Im Zuge der laufenden Restrukturierungsmassnahmen hat Clariant die Zahl der Stellen im ersten Quartal um 400 reduziert. Die Vertriebs- und Gemeinkosten sind prozentual vom Umsatz von 21,8% auf 20,7% im Vorjahresquartal gesunken. Weitere SparmassnahmenClariant bestätigt den Ausblick für das laufende Jahr. Das Unternehmen erwartet 2008 weiter eine höhere operative Marge vor Einmaleffekten sowie eine Steigerung des Cashflows aus laufender Tätigkeit an. Vor dem Hintergrund zunehmend ungewisser Konjunkturaussichten werde sich Clariant unverändert auf die Umsetzung weiterer Preiserhöhungs- und Kostensparmassnahmen konzentrieren, die dazu beitragen sollen, die erwartungsgemäss weiter ansteigenden Rohstoff- und Energiekosten abzufedern.
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